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Noah Butler hat gerade seine College Laufbahn beendet. Deshalb befindet er sich auch in einer ausgezeichneten körperlichen Verfassung, so seine Coaches an der University of Sioux Falls. Noah spielte und trainierte bis vor kurzem in der NSIC Division der NCAA.

Der neue Offense Coordinator der Griffins, Emanuel Lewis, nahm nach einer konkreten Empfehlung Kontakt zu Noah auf. Er erhielt zudem ein sehr gutes Zeugnis der Coaches von Butler als Mensch und als Spieler. Noah ist nicht nur ein akkurat werfender Spielmacher, sondern auch unheimlich mobil und schnell. Die Videoanalyse brachte also die Erkenntnis, dass er der richtige Mann für das Angriffssystem der Griffins in 2020 ist.

Noah hat auch eine deutsche Vergangenheit, wuchs er doch bei seiner Familie in Deutschland auf, als diese durch die Tätigkeit des Vaters bei der Army in der Nähe von Bitburg wohnte. Sein Bruder ist der frühere three-time All-NSIC USF Safety Josh Butler. Also willkommen zurück in good old Germany Noah !!!

HC Grahn zur Pesonalie des neuen Angriffsführers: “ Wir wollten eine frische neue Kraft für unser Team haben, der die moderne Offensive von Coach Lewis anführt und umsetzen kann. Das ist uns mit der Verpflichtung von Noah nunmehr gelungen!“

1000x1000 New Player Qb Noah Butler
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Die Ferdinand Schultz Nachfolger Unternehmensgruppe – auch bekannt als FSN – ist ab Januar 2020 offizieller Mobilitäts- und Sponsoring Partner der Rostock Griffins. In dieser Woche trafen sich die Geschäftsführung sowie Abgesandte des Rostock Griffins e.V. zur feierlichen Vertragsunterzeichnung sowie zur ersten Fahrzeugübergabe für den Jugendbereich.

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v.l.n.r.: Lena Ulke – FSN Marketing und ÖA, Arica Kopp – Geschäftsführerin FSN Autohaus GmbH & Co. KG
Jens Putzier – Teammanager Griffins, Tom Scheffler – Geschäftsführer FSN Fördertechnik GmbH und FSN Autohaus GmbH & Co. KG, Axel Erdmann – Geschäftsführender Gesellschafter FSN
umrahmt von Gzim Musa (DL) und Lea Walter (Griffiness)

Die FSN Unternehmensgruppe zählt zu den Top-100-Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern. Aus der einst vom Rostocker Unternehmer Ferdinand Schultz im Jahr 1868 gegründeten Fabrik hat sich eine breit aufgestellte Firmengruppe entwickelt. Dazu gehört das Autohaus mit fünf Standorten in Rostock, Teterow und Demmin. Mit der Anbindung an den Volkswagen-Konzern bilden die einzelnen Häuser die Marken Volkswagen, Škoda und Audi (Service) als kompetente, erfahrene Fachhändler ab. Außerdem gehört die FSN Fördertechnik mit fünf Standorten in Mecklenburg-Vorpommern als auch in Sachsen-Anhalt dazu. Die Schwerpunkte im Tagesgeschäft liegen neben dem Verkauf von Linde Flurförderfahrzeugen bei Kärcher Reinigungstechnik und E-Fahrzeugen wie dem StreetScooter. Handel & Handwerk komplettiert der FSN Fahrzeugbau, ein metallverarbeitender Handwerksbetrieb, der große Fahrzeuge wie Anhänger und Auflieger konstruiert und produziert.

Fsnwirdneuermobilitaets Undlogistikpartnerderrostockgriffins Rostock Griffins Fsn 02
v.l.n.r.: Gzim Musa, Jens Putzier, Tom Scheffler, Arica Kopp, Axel Erdmann, Lea Walter

Teammanager Jens Putzier zeigte sich hochgradig erfreut, einen solchen neuen Partner an der Seite der Griffins zu wissen: „Wir sind unheimlich stolz, dass FSN von nun ab unser Partner sein wird. An dieser Stelle wollen wir uns aber auch bei den bisherigen zuverlässigen Partner bedanken, die sich ab dem Jahr 2020 andere Ziele gesetzt haben.

Bereits in den ersten Gesprächen mit der Geschäftsführung und der Marketing Abteilung haben wir gemeinsam großartige Ideen entwickelt, wie wir in Zukunft die Partnerschaft mit Leben füllen wollen. Wir sind alle schon sehr aufgeregt und können es gar nicht erwarten, gemeinsam loszulegen. Wir möchten uns sehr herzlich bei allen Protagonisten dieser Vereinbarung bedanken und freuen uns über das erste sichtbare Ergebnis, unseren neuen Jugendtransporter.“

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Die starken Männer der Griffins können sich über einen Rückkehrer freuen. Mit Brendan Oswin kommt ein dominanter GFL 2 Lineman der letzten Saison nach Rostock zurück, der die Offensive Line der Greifen wieder verstärken soll und wird.

Im letzten Jahr noch als Rodiamant angekündigt, hat der 1,90 m große und 130 Kg schwere Australier in 2019 seine Spuren und einige schlaflose Nächte bei seinen Gegenspielern verursacht. Es ist sein drittes Jahr overseas, in 2018 war er in der ersten schwedischen Liga für die Uppsala 86´ers aktiv, ehe er 2019 an die Ostsee wechselte. Durch seine guten Leistungen konnte sich Oswin sogar Einladungen für die Nationalmannschaft seines Heimatlandes erspielen. Im Anschluss an die europäische Footballsaison startete Oswin in den beiden letzten Wintern für die Brisbane Rhinos in der ersten australischen Liga, mit denen er erneut zum zweiten Mal in Folge das Endspiel, den dortigen Sunbowl erreicht hat., der jetzt am 30.11. ausgespielt wird.

Auch im letzten Jahr war Oswin der absolute Wunschkandidat für den Verein auf dieser Position: „Wir sahen bei Brendan sehr viel Potential, was er promt bestätigt hat. Deswegen war es auch mehr als verständlich, dass ihm diverse Angebote aus Europa für 2020 vorlagen. Ich freue mich deshalb umso mehr, dass er sich für uns entschieden hat.“ so Teammanager Putzier. Dazu beigetragen hat sicher auch das Verhalten von Spaßvogel Bren außerhalb des Platzes, der in seiner Positionsgruppe unheimlich beliebt war.

Der trotz seiner beeindruckenden Körpermaße flinke und athletische Oswin freut sich ebenso auf seine Rückkehr in die zweite Footballheimat: „Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, 2020 erneut für die Rostock Griffins spielen zu können. Ich kann es kaum erwarten, nach Rostock zu kommen und diesmal auch im Coaching meine ersten Schritte zu machen. Hier erwarte ich viel Input von HC Grahn und OC Lewis, von denen ich viele gute Dinge gehört habe!“

Wir drücken Rückkehrer Bran und CJ (Chiam James), der ebenfalls für die Rhinos am Samstag starten wird, ganz kräftig die Daumen für den SUNBOWL !!! Die Greifen laden am Samstag unterdessen zum Auftakt Combine auch alle interessierten Footballer ein, die in 2020 Teil des Teams werden wollen. ORT: Laufhalle Rostock, ZEIT: 1200-1600 Uhr

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Profil

Eine vielleicht letzte bedeutende Personalie im Coaching Staff der Griffins für die Saison 2020 ist geklärt. Emmanuel Lewis wird der neue Offensive-Coordinator . Der im kalifornischen Bakersfield geborene ehemalige Quarterback bringt ein hervorragendes Football Knowhow mit in die Hansestadt.

Beide Seiten einigten sich auf ein Engagement für die nächsten Jahre. Dazu hat natürlich auch beigetragen, dass sich HC Markus Grahn und Coach Lewis aus gemeinsamen Zeiten in Frankfurt bestens kennen.

Zur Vita des neuen Coaches: Nach seiner Karriere an mehreren US-Colleges nahm Lewis an einigen Probetrainings der NFL und der CFL (Canadian Football League) teil, bevor er 2015 erstmals in Deutschland bei der Frankfurt Universe auftauchte, die damals noch in der GFL 2 spielten. Dort hatte er als Quarterback (13 Spiele für über 3400 Yards und 42 Touchdowns) maßgeblichen Anteil am Aufstieg der Hessen von der GFL 2 in die GFL. Danach ging es wieder für ein Jahr zurück in die Staaten, ehe er 2017 für die Marburg Mercenaries antrat und gleich gemeinsam mit seinem Team in die Playoffs einzog.

Nach einer Verletzung startete er sofort eine Karriere als Trainer. Bei den Minsk Zubrs arbeitete er als Offensive- und Quarterback-Coach, im Jahr 2018 war er in der Türkei als Headcoach und Offensive Coordinator bei den Yeditepe Eagles angestellt, ehe er bei den Amsterdam Crusaders wieder als Offensive- und Quarterback-Coach arbeitete. In gleicher Funktion betreute er zudem die spanische Nationalmannschaft und zuletzt die Prague Black Panthers. Anschließend zog er ein eigenes Quarterback-Trainingscenter und eine Quarterback Precision Academy auf. Derzeit ist er der QB-Coach in einem Junior College in Rochester, Minnesota und wird Anfang des Jahres in Rostock erwartet.

Zu seinem Engagement in Rostock sagt er: “ Ich freue mich sehr zu den Griffins zu kommen und an der Verbesserung des Teams zu arbeiten. Ich vertraue Coach Grahn und als er mich fragte, ob ich mir vorstellen könnte, mit ihm gemeinsam in der Hansestadt zu coachen, wusste ich, dass ich in guten Händen sein würde. Mein Ziel wird es sein, die Jungs zu coachen und zu motivieren, um ihr maximales Potenzial auszuschöpfen. Dafür werfe ich mein ganzes Wissen und meine Leidenschaft für unseren Sport in die Waagschale. Ich freue mich auf eine großartige GFL 2 Nord mit tollen Gegnern und würde mich freuen, wenn wir uns gemeinsam auf ein neues Level bringen können.“

Very welcome Coach Lewis !

Neuer Offense Coordinator Der Rg Fb 1200x735
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Gemessen an der Stärke des Gegners war es am letzten Spieltag der GFL 2 wohl die beste Saisonleistung der Rostock Griffins, welche dem Team zu einem 33-16 Auswärtssieg verhalf. Mit diesem Sieg konnten die Männer von der Ostseeküste den 3. Platz in der Endabrechnung sowie eine „Winning Season“ sichern. 

Head Coach Kuhfeldt fasste nach seinem letzten Spiel als Cheftrainer zusammen: „Wir haben in dieser Saison mit unheimlich vielen Herausforderungen, Verletzungen uns Sperren zu kämpfen gehabt. Es spricht für die Spieler und für das Team, dass sie im letzten Saisonspiel nochmal alles geben und so eine Leistung abrufen.“

Vor allem physisch dominierten die Greifen die Partie gegen den frischgebackenen Vizemeister aus Lübeck von Anbeginn. Quarterback Michael Bensch, der später im Spiel an den wieder genesenen Christopher Jeffrey-Griggs übergab, dirigierte den ersten Angriffsdrive der Greifen, der mit einem Lauftouchdown von Julian Hagen die Führung für die Griffins brachte. Unterstützt durch die bärenstarke Defense der Griffins, die in der ersten Halbzeit nicht mehr als ein Field Goal zuließ, erhöhte QB Jeffrey-Griggs durch einen eigenen Touchdownlauf sowie einen TD-Pass auf Chiam James auf den Halbzeitstand von 21 zu 3. 

Doch die Cougars, die noch in der Vorwoche den bis dato ungeschlagenen GFL-Champion aus Elmshorn besiegen konnten, gaben sich nicht geschlagen. Das 3. Viertel gehörte den Hausherren, die durch zwei Pässe auf 21-16 verkürzen konnten, bevor die Greifen wieder das Ruder übernahmen. Vor allem gegen das starke Laufspiel der Griffins war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Running Back Kam Harris brachte die Griffins mit 28 zu 16 in Führung und nachdem Alex Posunko mit einer Interception die zunächst letzten Angriffsbemühungen der Cougars beenden konnte, war es erneut QB Jeffrey-Griggs selbst, der für den 33 zu 16 Endstand sorgte. Überschäumende Emotionen beider Teams sorgten nach dem letzten Spielzug für Disqualifikationen auf beiden Seiten und einen Wermutstropfen in einer ansonsten fairen Partie.

Nachdem diese Phase überwunden war, war der Jubel bei den Greifen über diese starke Leistung und dem positiven Saisonabschluss riesig. Ein großer Dank gilt erneut der immer größer und lauter werdenden Gruppe der GriFFANS, die ihr Team wieder fantastisch unterstützten!

Teammanager Putzier fasste im Interview dann nochmal zusammen: “ Ich denke, wir haben heute völlig verdient gewonnen. Es war fast so, als wenn das TEAM die psychologische Bremse gelöst hätte. Dadurch konnten wir auch verhindern, dass wir bei einer Niederlage in der Endabrechnung nur Sechtser geworden wären, was bei einer dann ausgeglichenen Bilanz sicher so auch noch nicht da gewesen ist. Vor allem aber freue ich mich für unsere langjährigen Spieler, die nun in ihre Karriere beenden werden und natürlich auch für unseren scheidenden HC Dr. Kuhfeldt, dass wir mit diesem Sieg so stark aus der Saison gehen. Für den bevorstehenden Umbruch in unserem Team und die neue Saison sicher eine gute und richtige Ansage der Mannschaft. An dieser Stelle allen Beteiligten, vor allem aber unseren Sponsoren, Förderern, Helfern und Fans herzlichsten Dank für die grandiose Unterstützung in dieser Saison. Dann auf ein Neues… !“

GO GRIFFINS

pics by Griffins Media Team (Gunnar Rosenow)

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Die Cougars, die am vergangenen Wochenende den bis dato noch ungeschlagenen Elmshorn Fighting Pirates die erste Niederlage der Saison zufügen konnten, stehen nach einer starken Saison bereits als Vizemeister der GFL 2 Nord fest und werden sich mit einem Sieg von ihrem Heimpublikum in die Winterpause verabschieden wollen. Durch die Rückkehr von US Receiver Patrick Donahue im Saisonendspurt haben die Cougars sich nochmals deutlich verbessert und sind offensiv mit dem laufstarken Quarterback Quentin Williams nur schwer ausrechenbar.

Für die Greifen geht es in Lübeck darum, die Saison mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen, um mit einem positiven Gefühl in die Winterpause gehen zu können. Spieler und Coaches werden alles daran setzen, die Saison nicht mit einer Niederlage enden zu lassen, auch wenn die Personalsituation nach wie vor angespannt ist. 

Ob die Griffins wieder auf US Quarterback Christopher Jeffrey Griggs setzen können, der die letzten drei Spiele verletzungsbedingt zum Zuschauen verdammt war, oder erneut der sehr couragiert auftretende Michael „Jackson“ Bensch die Angriffe der Greifen führen wird, ist noch offen.  Nach abgelaufener Sperre steht jedenfalls DB Alex Posunko den Greifen wieder zur Verfügung, was bei all den Verletzungsausfällen eine mehr als willkommene Ergänzung darstellt.

Das Hinspiel in Rostock konnten die Cougars mit einem Fieldgoal in letzter Sekunde für sich entscheiden. Auch in der vergangenen Saison unterlagen die Griffins im heimischen Leichtathletikstadion, konnten sich aber am letzten Spieltag in Lübeck mit einem 27:10 Sieg für die Niederlage revanchieren. Spannung ist also hoffentlich garantiert.

Kickoff im Lübecker Buniamshof ist um 17:30 Uhr und das Team hofft auf zahlreiche Unterstützung durch seine GrifFans.

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Nach dem Heimsieg gegen Solingen waren die Greifen trotz zahlreicher Ausfälle mit Siegesambitionen nach Hamburg gereist. Dort musste man sich aber nach einem verpassten Start ins Spiel mit 21 zu 14 geschlagen geben.

In der Offense war es vor allem der kurzfristige Ausfall der beiden etatmäßigen Center, welches Rhythmus und Timing im Angriff der Greifen in den ersten Drives stark einschränkte. Die Hamburger hingegen starteten wie die Feuerwehr, wussten jeden Fehler der Griffins-Defense rigoros zu nutzen und gingen schnell mit zwei Touchdowns in Führung. Ein sehr schöner KOR-Touchdown durch Chiam James, welcher den Anschluss bedeutet hätte, wurde leider durch die Schiedsrichtercrew zurückgepfiffen.

Im zweiten Viertel präsentierten sich dann beide Mannschaftsteile stärker. Nach der zwischenzeitlichen 21-0 Führung ließ die Verteidigung keine weiteren Hamburger Punkte mehr zu und Quarterback Michael Bensch bediente Receiver Ruben de Ruyter mustergültig zum Anschlusstouchdown. In Hälfte 2 startete die Verteidigung der Greifen dort, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatten. Sacks von Gzim Musa und Erik Piankowski, ein starter Hit von Darrain Winston und eroberte Bälle von Piankowski und David Inzynion beendeten die jeweiligen Drives der Gastgeber. Auch die Offense der Griffins bewegte sich jetzt sicherer über das Feld. Ein weiterer TD, diesmal durch Runningback Kam Harris, wurde durch eine weitere Schiedsrichterentscheidung zurückgenommen, ein daraus resultierender Fieldgoalversuch leider vergeben.

Doch die Griffins gaben nicht auf und nach schönen Pässen von Michael Bensch auf Erik Weilandt, Dennis Wuchrer und Ruben de Ruyter, war es Rookie Felix Neudhöfer vergönnt, mit einem 20 Yard Passfang auf 21 zu 12 zu verkürzen. Die Coaches der Greifen entschieden nun folgerichtig auf 2-Point Conversion und auch diese war durch einen Pass auf Chiam James erfolgreich. Doch fand die Aufholjagd der Griffins an dieser Stelle leider ihr Ende, da der anschließende Onside-Kick nicht gesichert werden konnte, was den Huskies die Möglichkeit gab, das Spiel zu beenden. 

Schlussendlich muss man sich trotz der tollen Moral nach dem verpassten Start aber auch eingestehen, dass wie schon bei den vorangegangenen knappen Niederlagen in diesem Jahr, gegen starke Gegner eine schwache Phase im Spiel genügt, um am Ende als Verlierer vom Platz zu gehen. Wenn es also im letzten Spiel der Saison beim nunmehr feststehenden Vizemeister Lübeck noch etwas mit einem Sieg für eine Winning Season werden soll, müssen die Griffins es schaffen, über 4 Quarter fehlerlos zu spielen. 

pics by Griffins Media Team

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Am kommenden Samstag steht für die Griffins das Rückspiel in Hamburg gegen die Huskies auf dem Programm.

Das Hinspiel in Rostock konnten die Huskies mit 40:36 knapp für sich entscheiden, so dass es für die Griffins in diesem Spiel um etwas Wiedergutmachung geht. Außerdem wollen die Hansestädter natürlich die positive Energie aus dem Sieg der letzten Woche gegen Solingen mit in die vorletzte Partie des Jahres nehmen. 

Das Augenmerk der Rostocker Defense muss in diesem Spiel besonders auf dem starken US Running Back Ja Vontae Hence liegen, der die Greifen im Hinspiel nach langer Verletzungspause quasi im Alleingang erlegte und auch im letzten Heimspiel der Huskies gegen die Elmshorn Fighting Pirates eine sehr starke Partie ablieferte.

Auf Grund zahlreicher Ausfälle werden die Greifen erneut nur mit einem stark dezimierten Team und vielen weniger erfahrenen Spielern auflaufen können, was sich im Heimspiel gegen die Solingen Paladins aber nicht unbedingt als Nachteil gezeigt hat. Im Kampf um einen vorderen Tabellenplatz 2 werden die Griffins erneut alle Kräfte mobilisieren müssen und den Schlittenhunden einen harten Fight liefern.

Griffins-Headcoach Dr. Christopher Kuhfeldt zum Spiel: „Uns fehlen in dieser Saisonphase viele Leistungsträger. Aber die Moral und der Einsatzwillen sind da. Wir werden den Gameplan auf unsere personellen Möglichkeiten abstimmen und wenn wir wieder mit soviel Kampfgeist in die Partie gehen wie gegen Solingen und unsere eigenen Fehler weiter reduzieren, haben wir definitiv auch hier eine Chance zu gewinnen.“

Kickoff im Hamburger Stadion Hammer Park ist am Samstag um 16 Uhr.

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Die 721 Zuschauer im Rostocker Leichtathletikstadion erlebten am Sonntag ein sehr emotionales letztes Heimspiel der GFL 2 Saison 2019.

Noch vor Spielbeginn im Penneke-Gameday wurden die langjährigen Griffins-Spieler Gunnar Schuhr und Andre Mahler in den Football Ruhestand verabschiedet, wobei das Wort langjährig gerade im Fall von Gunnar Schuhr eigentlich kaum ausreicht. Seit 1997 hat er seinen Helm für die Greifen hingehalten und somit schon aktiv Football gespielt, als einige der aktiven Spieler noch nicht mal geboren waren. Zahlreiche ehemalige Spieler standen beim Einlauf der Beiden Spalier und der ein oder andere konnte sich eine Träne nicht verkneifen.

Selbstverständlich hatten sich alle Griffins vorgenommen die Beiden mit einem Sieg zu verabschieden, was angesichts der Serie von 4 Niederlagen in Folge und der sehr dünnen Personaldecke eine sehr schwere Aufgabe zu werden versprach. Verletzungsbedingt fehlten gleich drei amerikanische Import-Spieler und zahlreiche deutsche Leistungsträger. Wie schon beim Auswärtsspiel in Elmshorn führte Quarterback Michael „Jackson“ Bensch die Offense an und hatte nach gutem Start der Defense auch schnell die Möglichkeit für Punkte zu sorgen. Zum Schreck aller Anwesenden wurde gleich sein erster Pass abgefangen und zum Touchdown für die Gäste aus Solingen in die Endzone zurückgetragen. Wie schon gegen die Hamburg Huskies vor zwei Wochen mussten die Greifen also wieder früh einem Rückstand hinterherlaufen.

Glücklicherweise sorgte die Defense dafür, dass der Rückstand nicht höher wurde und der anschließende Drive der Griffins brachte durch ein Fieldgoal von Erik Weilandt die ersten Punkte auf die Anzeigetafel.

Der erste richtige Drive der Paladins wurde durch die Defense der Greifen früh gestoppt. DB Darrain Winston konnte einen langen Pass des Solinger Quarterbacks abfangen und zum Jubel der Fans in die Endzone tragen. Der Jubel währte jedoch nicht lange, denn der Touchdown wurde von den Schiedsrichtern aberkannt, aber dennoch hatten die Griffins nun Ballbesitz in sehr guter Feldposition und diese Chance ließ sich die Offense nicht nehmen. Mit einem schönen Pass von Bensch auf Chiam James und dem anschließenden PAT gingen die Griffins erstmals in diesem Spiel in Führung.

Im nächsten Drive zeigten die Solinger allerdings was ihr Spiel ausmacht. Starke Läufe der beiden deutschen Running Backs Daniel Rennich und Patrick Poetsch sorgten immer wieder für Raumgewinn und schlussendlich auch für den 2.Touchdown der Gäste und die 10:14 Führung.

Zwei darauf folgende Touchdowns der Griffins (Pass auf C.James / Run Erik Weilandt) und ein Fieldgoal der Gäste sorgten für eine 24:17 Halbzeitführung und die Greifen starteten in Halbzeit 2 mit Ballbesitz. Dieser wurde effektiv genutzt und der an diesem Tag, mit insgesamt 248 erlaufenen Yards sehr starke Running Back Kam Harris erhöhte auf 31:17.

Ausruhen konnten sich die Griffins auf diesem Polster allerdings nur kurz, denn die Solinger konnten direkt im nächsten Drive auf 31:24 verkürzen. Erneut war es Patrick Poetsch, der für Punkte der Gäste sorgte. Was in so manchem Spiel dieser Saison für Nervosität gesorgt hat, konnte die Griffins an diesem Nachmittag aber nicht aus der Ruhe bringen und nachdem die Offense einen 4.Versuch durch einen Pass auf Christian Moddelmog erfolgreich verwandeln konnte, sorgte Erik Weilandt mit seinem zweiten Fieldgoal des Nachmittags für die 34:24 Führung und Jubel im Stadion.

Die Solinger wollten sich aber nicht kampflos geschlagen geben und kamen erneut bis kurz vor die Endzone der Greifen. Der Touchdown wurde von den Schiedsrichtern aber nicht gegeben und nach zwei Strafen hieß es für die Gäste nun 1 und 35 bei etwas über 2 Minuten verbleibender Spielzeit. Der folgende lange Pass konnte von DB Björn Rosenbrock abgefangen werden und so blieb es beim 34:24 Endstand in diesem umkämpften Spiel. Damit verbleiben die Greifen zunächst auf Tabellenrang 3.

Für die Griffins stehen nun noch zwei Auswärtsspiele auf dem Programm, am nächsten Wochenende in Hamburg und eine Woche später in Lübeck bevor es in die verdiente Winterpause geht.

Wir danken allen GrifFans sehr herzlich, die in dieser Saison so zahlreich zu den Heimspielen gekommen sind und das Team lautstark unterstützt haben. Wir sehen uns hoffentlich zum ersten Heimspiel im Jahr 2020 !

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Auch wenn das Ergebnis mit 54 zu 23 für die Gastgeber am Ende deutlich war, konnten die Griffins in der Partie beim Spitzenreiter aus Elmshorn Akzente setzen und präsentierten sich durchaus angriffslustig.

Die Pirates sind in diesem Jahr noch ungeschlagen und das Maß aller Dinge in der GFL2 Nord.  Dementsprechend starten sie auch gleich im ersten Ballbesitz mit einem Touchdown. Die Verteidigung der Greifen konnte den Zusatzpunkt der Hausherren aber blocken und für 2 Punkte zurücktragen (D. Winston). Das erste Viertel blieb aber schwierig. Zwei Ballverluste der Griffins brachte die starke Offense der Randhamburger in sehr guter Feldposition in Ballbesitz, die sie auch zu Punkten nutzen konnte. Zudem konnten die Pirates einen Punt der Griffins zurücktragen, was ihren Vorsprung bis Mitte des 2. Viertels auf 26 zu 2 anwachsen ließ.

Nun zeigte sich aber, dass durchaus noch Leben im Greifenteam ist. Vor allem Quarterback Michael „Jackson“ Bensch, der den verletzten Christopher Jeffrey- Griggs sehr souverän vertrat, hatte nun seine große Stunde. 3 Pass-Touchdowns auf Dennis Wuchrer, Chiam James und Darrain Winston gegen die beste Defense der Liga ließen den Rückstand auf 23 zu 26 schrumpfen. Unterstützt wurde die Aufholjagd der Greifen durch einen 4th-down Stop der Defense und einen recoverten Kick-Off. Die Sideline der Griffins tobte, die Spieler feuerten sich gegenseitig an.

Doch die Pirates zeigten in der Folge, warum sie an der Tabellenspitze stehen, ließen keine weiteren Punkte zu und kamen ihrerseits noch mehrmals zu Punkten. Head Coach Kuhfeldt resümierte dementsprechend: „Um dieses Team über den Saisonverlauf richtig unter Druck setzen zu können, hätte bei uns alles passen müssen. Wir hatten und haben in diesem Jahr aber unheimlich mit uns selbst zu tun. In der Defense konnten wir unter anderem noch nicht zweimal mit demselben Personal starten, immer wieder fehlen Leistungsträger aus unterschiedlichen Gründen. Trotzdem zeigt das Team viel Moral und Einsatz, sowohl im Training als auch im Spiel. Das müssen wir jetzt, Trainer und Spieler gemeinsam, nutzen, um die messbare Leistung wieder dahin zu bekommen, dass wir ein Spiel gewinnen können.“

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Dliner Gzim Musa beim Punt. Er vertrat den etatmäßigen Punter Christian Moddelmog gut.